DIN EN 13463-5:2004-03 [ZURÜCKGEZOGEN]

Dokumentart:
Norm
Titel (deutsch):
Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen - Teil 5: Schutz durch Konstruktive Sicherheit "c"; Deutsche Fassung EN 13463-5:2003
Titel (englisch):
Non-electrical equipment intended for use in potentially explosive atmospheres - Part 5: Protection by constructional safety "c"; German version EN 13463-5:2003
Originalsprachen: Deutsch
Amtsblatt der EU/EG (Nr. der Bekanntmachung, Datum):
2004/C204/04:2004-08-12, 2005/C300/06:2005-11-30
Einführungsbeitrag:

Die der vorgenannten DIN-EN-Norm zugrunde liegende Europäische Norm wurde in der CEN/TC 305/WG 2 "Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Atmosphären" unter deutscher Mitwirkung erstellt. Für die deutsche Mitarbeit war der Arbeitsausschuss NASG AA 2.2 "Betriebsmittel zur Verwendung in explosionsfähigen Atmosphären" zuständig.
DIN EN 13463-5 ergänzt die Anforderungen der Norm DIN EN 13463-1 "Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen - Teil 1: Grundlagen und Anforderungen; Deutsche Fassung EN 13463-1:2001", deren Inhalt insgesamt auch für Geräte gilt, deren Konstruktion der vorgenannten Norm entspricht.
Nicht-elektrische Geräte werden seit langem in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt, und es liegen umfangreiche Erfahrungen mit Schutzmaßnahmen vor, durch die das Zündrisiko auf ein annehmbar sicheres Maß reduziert wird.
Eine Methode des Explosionsschutzes ist es, Gerätearten auszusuchen, die bei Normalbetrieb keine Zündquelle enthalten, und dann bewährte technische Prinzipien anzuwenden, die das Risiko von mechanischen Fehlern, die zum Entstehen von zündfähigen Temperaturen und Funken führen können, auf ein sehr geringes Maß reduzieren. Schutzmaßnahmen dieser Art werden als Explosionsschutz durch "Konstruktive Sicherheit" oder Zündschutzart "c" bezeichnet.
In der Norm DIN EN 13463-5 sind die Anforderungen an den Aufbau und die Konstruktion von nicht-elektrischen Geräten festgelegt, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden sollen und durch die Schutzart Konstruktive Sicherheit "c" geschützt sind und die in der EG-Richtlinie 94/9/EG ("ATEX-Richtlinie") beschriebenen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erfüllen. Die beschriebenen Geräte-Anforderungen betreffen bewegte Teile, Lager, Kupplungen, Bremsen, Federn, Dämpfungselemente, Förderbänder und die Kennzeichnung.
In einem normativen Anhang werden eine Trockenlaufprüfung für geschmierte Dichtungsanordnungen und die Bestimmung der maximalen Einkupplungszeit einer Kupplungsvorrichtung beschrieben.
In einem informativen Anhang werden Überlegungen und Prinzipien bei der Konstruktion eines Geräteteils, das durch "Konstruktive Sicherheit" geschützt ist, beispielhaft angegeben.